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Künstliche Intelligenz in der Industrie 4.0 – Das Exoskelett

04.12.2020

Die Begeisterung für künstliche Intelligenz kennt keine Grenzen. Kein Wunder also, dass häufig die Angst mitschwingt, KI könnte den Menschen bald ersetzen. Dabei ist KI lediglich ein weiteres Tool, um den Menschen zu unterstützen. Mit Unterstützung von KI müssen Experten weniger Zeit für die Ursachensuche aufwenden und haben mehr Zeit für die Problembehebung und für innovative und kreative Entwicklungen. Doch dazu müssen die Stärken und das Wissen der Mitarbeiter richtig mit KI-Anwendungen kombiniert werden. Im Expertenartikel für manage IT erklärt Dr. Theo Steininger (CEO Erium), warum künstliche Intelligenz nüchtern betrachtet einfach nur ein weiteres Tool ist und den Menschen als Exoskelett unterstützen kann.

 

Sei es in der Qualitätssicherung in Produktionsumgebungen, im Kundenservice oder in der vorrausschauenden Wartung von Maschinen und Anlagen – Unternehmen in Deutschland setzen KI und Machine Learning (ML) mittlerweile in vielen Bereichen ein oder starten entsprechende Feldversuche. Im Vergleich zu 2019 ist die Zahl der Unternehmen, die sich mit KI und ML beschäftigen, sogar um 20 Prozent auf fast 73 Prozent angestiegen.

Kein Wunder also, dass die Angst mitschwingt, dass künstliche Intelligenz irgendwann den Menschen ersetzen könnte. Dabei sind KI-basierte Anwendungen – nüchtern betrachtet – schlichtweg ein weiteres Tool. Eines, das Unternehmen dabei unterstützt, Informationen schneller zu finden, Aufgaben besser zu bewältigen oder Prozesse zu optimieren. Diese Lösungen können jedoch längst nicht alles und schicken sich auch nicht an, die menschliche Arbeit überflüssig zu machen. KI unterstützt und verändert stattdessen – wie jedes neue Werkzeug auch – die Möglichkeiten des Menschen.

Machine Learning eignet sich vor allem dazu, repetitive Aufgaben zu automatisieren. Ein großer Vorteil, künstliche Intelligenz und Machine Learning einzusetzen besteht darin, dass komplexe Probleme genauer und schneller unter der Berechnung sehr vieler komplexer Variablen bearbeitet werden können. Doch all den Analysen, Auswertungen und Prognosen zum Trotz kann ein solches System bei Entscheidungen, die Fingerspitzengefühl, Intuition oder redegewandte Promotoren erfordern, lediglich eine Hilfestellung bieten, aber niemals den Menschen ersetzen. Unternehmen und KI-Dienstleister sollten es sich daher zur Aufgabe machen, gemeinsam für ihre entsprechenden Anwendungsfälle an userzentrierten Lösungen zu arbeiten, die Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit maßgeblich unterstützen, ressourcenraubende Probleme eliminieren und so mehr Zeit für eine innovative und kreative Entwicklung schaffen.

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